„Bei Problemen konnte ich immer zu meinen Lehrern gehen“

Wenn Menschen gerne an ihre Schule zurückkehren, kann die Schulzeit so falsch nicht gewesen sein. Unsere erste Absolventin Nadja macht nach dem Abitur im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum an der FORTIS. Ihr Berufsziel: Berufsschullehrer für Gesundheit und Pflege.

1. Wie bist Du zur FORTIS gekommen?

Meine Cousine hatte ihr Abitur hier absolviert und eine Freundin eine Ausbildung abgeschlossen. Beide meinten immer, dass die FORTIS eine sehr gute Schule sei. Ich bin dann zum Tag der offenen Tür gegangen und habe mich informiert. Ich wollte schon immer in Richtung „Gesundheit“ gehen und das Angebot hat mir zugesagt. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut.

2. Was ist Dir in Erinnerung geblieben? Was vermisst Du?

Was ich gar nicht vermisse ist der Mathematikunterricht – da war ich schlecht. In Erinnerung geblieben ist mir der Gesundheitsunterricht, sowie der Tag der offenen Tür, den ich immer beim spanischen Buffet unterstützt habe, vor allem beim Selberessen. Des Weiteren fand ich die Lehrkräfte an der FORTIS sehr gut, sie haben uns immer unterstützt und wenn es Probleme gab, konnte man immer zu ihnen gehen.

3. Wie ging es weiter? Warum bist Du wieder hier?

Nach meinem Abitur habe ich mich an der TU Dresden beworben. Seit 2015 studiere ich Lehramt für berufsbildende Schulen für die Fachrichtungen Gesundheit/Pflege und Ethik/Philosophie. Ich habe das 3. Semester fast abgeschlossen und bin aufgrund meines Pflichtpraktikums für vier Wochen wieder an der FORTIS. Dieses Praktikum soll uns Studenten helfen, sich in den Schulalltag hineinzudenken. Ich besuche hier Kurse in den Fächern Gesundheit und Ethik und für die Altenpflege, um einen guten Einblick zu erlangen. Demnächst halte ich selbst eine Unterrichtsstunde an der FORTIS.

4. Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?

In fünf Jahren bin ich hoffentlich fertig mit dem Studium und habe mein Referendariat erfolgreich beendet. Vor oder nach dem Referendariat will ich gerne für sechs Monate um die Welt reisen und danach in das Berufsleben einsteigen. Ob ich wieder an die FORTIS komme, weiß ich noch nicht. Vielleicht zu meinem zweiten Praktikum, das ich ab dem sechsten Semester absolvieren muss. Da kann es passieren, dass ich nochmal herkomme. Aber im Moment kann ich es mir nicht vorstellen, in Sachsen für immer zu leben und als Lehrerin zu arbeiten. Den Tag der offenen Tür werde ich aber öfter mal besuchen.

Den Schülern wünsche ich viel Erfolg bei den Prüfungen! Ihr schafft das, es haben alle vor Euch erfolgreich absolviert, macht Euch nicht verrückt! Und wer weiß – vielleicht kommt der eine oder andere danach ja nach Dresden?

Nadja Beckert, 21 Jahre

Abitur am Beruflichen Gymnasium, Richtung Gesundheits- und Sozialwesen