Softskills und Teambuilding – Absolventenkommentar von Manja Becker

Manja Becker hatte den Vergleich zur „herkömmlichen“ Universität und erzählt uns, warum die FORTIS die beste Wahl für sie war.

Hallo Manja, schön dass du dir die Zeit genommen hast. Fangen wir doch direkt an: Wann warst Du an der FORTIS und was hast Du bei uns gemacht?
Manja: Ich habe von 2008 bis 2012 mein Bachelorstudium in der Fachrichtung Marketing an der FORTIS absolviert.

Wie bist Du zur FORTIS gekommen?
Manja: Vorher hatte ich BWL und Sport an der Uni studiert, aber die gesamten Organisation war sehr aufwendig für mich. Ich musste auf Grund der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master viele Vorlesungen/Seminare auf Folgesemester verschieben, da es schwierig war überhaupt in bestimmte Lehrveranstaltungen reinzukommen. Auf Grund der kurzen Studienzeiten der neuen Studiengänge wurden diese bevorzugt eingeschrieben und mit uns als „alter Studiengang“ je nach Kapazität aufgefüllt. Da ich mich noch weiter im Marketing spezialisieren wollte, ich aber auch damals schon nebenbei als Fitnesstrainerin gearbeitet habe und so wenig Zeit hatte, suchte ich nach Alternativen zum normalen Studium an der Hochschule mit weniger organisatorischem Aufwand und mehr Tiefe. Dabei bin ich auf die FORTIS gestoßen.

Und an der FORTIS?
Manja: War das dann ganz anders und genau das wonach ich gesucht hatte. Wir haben einen festen Studienplan gehabt. Die Dozenten kamen Großteils aus der Wirtschaft und haben viel Wert auf praxisnähe in den Vorlesungen und Seminaren gelegt. Wir haben viele Unternehmensexkursionen gemacht, mussten aber auch viel Zeit neben den Vorlesungen für Projekt- und Seminararbeiten aufwenden. Aufgrund der kleinen Gruppen war aber immer eine direkte Kommunikation mit den Dozenten möglich. Man kannte sich und war nicht nur eine Immatrikulationsnummer.

Was machst Du heute?
Manja: Ich bin verantwortlich für das Marketing und den Vertrieb bei thoni mara in Thum/Jahnsbach. Wir stellen Laufbekleidung Made in Germany in unserer eigenen Textilmanufaktur her. Hier arbeite ich bereits seit einigen Jahren und habe ein breites Spektrum an Aufgaben übernommen. Es ist genau dass, was ich studiert habe und noch dazu in einer Branche, die auch persönlich sehr gut zu mir passt.

Wie meinst Du das?
Manja: Sport ist mein Hobby. Ich bin auch weiterhin noch nebenbei Fitnesstrainerin und nehme jährlich an mehreren Triathlons teil.

Gab es etwas an der FORTIS, dass Dir für Deinen weiteren Weg besonders geholfen hat?
Manja: Vor allem die vielen Zusatzqualifikationen, z.B. in Englisch, aber auch die vermittelten Soft Skills im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Teambildung haben mir bei meinen Bewerbungen und dem Berufseinstieg sehr geholfen. Dadurch hatte ich auch die Möglichkeit ein sehr interessantes Praktikum bei Blue Tomato in Schladming in Österreich zu absolvieren, einem der größten Shops Europas für den Bereich Boardsport und Mode. Dort habe ich sehr viel gelernt und meine Praktikumszeit noch verlängert. Am Ende konnte ich dann auch meine Bachelorarbeit bei Blue Tomato schreiben.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?
Manja: So lange plane ich noch nicht. Aber weiter entwickeln möchte ich mich schon. Ich denke darüber nach berufsbegleitend noch einen Masterabschluss anzugehen und habe auch schon mit meinem Chef darüber gesprochen. Genaueres weiß ich aber noch nicht. Ich muss halt schauen, wie das alles zeitlich passt, da der Sport immer einen großen Stellenwert in meinem Leben haben wird.

Vielen Dank für das Gespräch.